Hier findest du den Unterricht in der Reihenfolge, in der er auch in der Stunde behandelt wurde – zum Nachlesen, wenn du gefehlt hast, oder zum Wiederholen vor einer Arbeit. Diese Seite wächst mit dem Unterricht mit: Es kommen noch weitere Stunden dazu (weitere Reaktionstypen, die Redoxreihe der Metalle, die elektrochemische Spannungsreihe). Lernziele, Glossar, Lernkarten und Übungsaufgaben zu jeder Stunde findest du oben in den anderen Reitern.
Damit ging es direkt an die erste echte chemische Fragestellung: Was ist Chemie eigentlich? Dazu gab es einen Versuch – und die Aufgabe, ihn erst nur zu beschreiben und danach zu deuten.
Versuch: Ein Nagel steckt schräg in einem Becherglas, das zur Hälfte mit Wasser gefüllt ist.
In Stunde 1 hattet ihr schon gedeutet, dass die Rostbildung eine Redoxreaktion ist. In Stunde 2 wurde daraus ein genaues Modell entwickelt: Wie viele Elektronen werden eigentlich übertragen, und wie liest man das an der Reaktionsgleichung ab?
Vereinfacht (ohne Wasser) lässt sich die Rostbildung als Reaktion von Eisen mit Sauerstoff zu Eisenoxid schreiben:
Teilreaktionen mit Elektronenübertragung:
Zusammengeführt (Elektronenzahl gleich: 4 e– = 4 e–):
Zum Vergleich ein zweites Beispiel aus der Stunde: Magnesium reagiert mit Sauerstoff zu Magnesiumoxid.
Teilreaktionen:
Bei Magnesium passen die Elektronenzahlen der beiden Teilreaktionen direkt zusammen (4 e– = 4 e–), ganz ohne zusätzlichen Ausgleichsfaktor. Bei der Rostbildung musste die Oxidation dagegen mit ×2 multipliziert werden. Erkläre, woran das liegt – schau dir dazu an, wie viele Elektronen Fe bzw. Mg jeweils bei der Oxidation abgeben.
Teile vier weitere Redoxreaktionen in Oxidation und Reduktion auf und gleiche sie stöchiometrisch korrekt aus.