Zellen, Biomoleküle und Proteine – Training für die Klassenarbeit

Schätze dich ein, übe gezielt und prüfe dich selbst. Alles funktioniert direkt im Browser, auch auf dem Handy.

Worum es geht

Die Klassenarbeit umfasst die Themen aus dem Unterricht bis zu den Proteinen: Kennzeichen des Lebens und Viren, Mikroskop und Zellorganellen, Diffusion, Osmose und Kurvenverläufe, die Stoffklassen der Biomoleküle und den Aufbau der Proteine. Enzyme kommen erst danach dran. Es sind keine Hilfsmittel erlaubt.

Wichtig: Der Sprachanteil der Arbeit beträgt 100 %. Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik und Ausdruck zählen also überall mit. Die meisten Punkte gibt es für zusammenhängende, fachsprachliche Texte. Übe deshalb auch das Schreibtraining.

So gehst du vor

  1. Fülle zuerst die Selbsteinschätzung aus. Sie wird auf deinem Gerät gespeichert.
  2. Übe dort, wo du „–“ oder „– –“ angekreuzt hast. Neben jeder Aussage steht, welche Aufgabe auf dem Übungsblatt und welches Training hier passt.
  3. Schätze dich vor der Übungsstunde noch einmal ein und bring deinen Papierbogen mit.

Operatoren – was wird von dir verlangt?

OperatorAFBDas musst du tunBeispiel
benennenIden richtigen Fachbegriff angeben, ohne Erklärung„Benennen Sie die markierten Zellbestandteile.“
angebenISachverhalte oder Begriffe aufzählen, ohne Begründung„Geben Sie die vier Stoffklassen an.“
beschreibenI–IIin eigenen Worten strukturiert und fachsprachlich wiedergeben – was passiert, nicht warum„Beschreiben Sie die Diagramme.“
skizzierenI–IIeine Zeichnung anfertigen, die das Wesentliche zeigt, und beschriften„Skizzieren Sie die vier Kurvenverläufe.“
erklärenII–IIIauf Ursachen und Gesetzmäßigkeiten zurückführen: weil …, deshalb …„Erklären Sie die Masseveränderungen der Kartoffelzylinder.“
erläuternIIwie erklären, aber zusätzlich veranschaulichen, z. B. mit einem Beispiel oder Zusatzinformationen„Erläutern Sie die Beobachtung unter Verwendung der Fachbegriffe.“
begründen / zuordnenII–IIIeine Zuordnung treffen und mit Argumenten stützen„Ordnen Sie dem Konzentrationsverlauf die passende Kurve zu und begründen Sie.“
erörternII–IIIArgumente dafür und dagegen abwägen und zu einem begründeten Urteil kommen„Erörtern Sie, ob Viren Lebewesen sind.“

Beschreiben oder deuten?

Beobachtung (beschreiben): „Der rote Zellinhalt löst sich von der Zellwand ab.“
Deutung (erklären/erläutern): „Die Salzlösung ist hypertonisch, deshalb strömt durch Osmose Wasser aus der Vakuole. Es kommt zur Plasmolyse.“

Selbsteinschätzung

++ sicher · + meistens · – unsicher · – – kann ich nicht. Deine Auswahl wird nur auf diesem Gerät gespeichert. Die Aufgabennummern beziehen sich auf das Übungsblatt aus dem Unterricht.

Pflanzenzelle beschriften

Wähle zu jeder Nummer den richtigen Fachbegriff.

Organellen-Trainer

Osmose-Trainer

Eine Zelle kommt in eine Lösung. Beantworte die drei Fragen nacheinander – danach bekommst du die Erklärung Schritt für Schritt und einen Mustersatz für die Klassenarbeit.

1. Wie ist die Außenlösung im Vergleich zum Zellinneren?

2. In welche Richtung strömt netto Wasser?

3. Was beobachtest du?

Merkhilfe: hypo – iso – hyper
  • Die Begriffe beschreiben immer die Außenlösung im Vergleich zum Zellinneren.
  • hypertonisch = mehr gelöste Teilchen außen → Wasser strömt hinaus (Plasmolyse, Schrumpfen).
  • hypotonisch = weniger gelöste Teilchen außen → Wasser strömt hinein (Turgor, Anschwellen, ggf. Platzen).
  • isotonisch = gleich viele → kein Netto-Wasserstrom. Die Wassermoleküle bewegen sich trotzdem – in beide Richtungen gleich viele.
  • Wasser strömt immer zur Seite mit mehr gelösten Teilchen. Die gelösten Teilchen (Salz-Ionen, Zucker) können die Membran nicht passieren – sie bleiben, wo sie sind.

Kurvenverläufe

Typische Fragen zu Kurven in der Klassenarbeit
  1. Benennen: mathematisch korrekt – linear, exponentiell, Sättigungskurve, sigmoid …
  2. Beschreiben: Was passiert auf der x-Achse, wenn y steigt? Anfangs …, dann …, ab etwa … bleibt sie konstant. Werte nennen!
  3. Zuordnen und begründen: Beim Konzentrationsausgleich durch eine Membran entsteht eine Sättigungskurve: Anfangs ist das Gefälle groß und die Konzentration steigt schnell; je weiter der Ausgleich fortschreitet, desto kleiner wird das Gefälle und desto langsamer der Anstieg – bis zum Diffusionsgleichgewicht.
  4. Ausschließen: Sag auch, warum die anderen Kurven nicht passen (z. B. linear: dann müsste der Netto-Fluss gleich bleiben).

Biomoleküle und Proteine

Überblick: die vier Strukturebenen
EbeneWas?Zusammengehalten durch …Beispiel
PrimärstrukturReihenfolge der AminosäurenPeptidbindungen (–CO–NH–)Lysozym: 129 Aminosäuren
Sekundärstrukturα-Helix, β-FaltblattWasserstoffbrücken zwischen C=O und N–H des RückgratsHelix-Abschnitte im Lysozym
Tertiärstrukturräumliche Gestalt einer KetteBindungen zwischen den Seitenketten: hydrophobe Wechselwirkungen, H-Brücken, Ionenbindungen, Disulfidbrückenkugelförmiges Lysozym
Quartärstrukturmehrere Ketten (Untereinheiten) zusammendieselben Bindungen wie bei der TertiärstrukturHämoglobin (4 Ketten), Kollagen (3)

Schreibtraining: Erläutern und Erörtern wie in der Klassenarbeit

Schreibe deinen Text in das Feld (er wird auf deinem Gerät gespeichert). Die Fachbegriffe darunter leuchten grün, sobald du sie verwendest. Bewerte dich danach selbst mit dem Raster – so wie die Lehrkraft es tut.

So schreibst du einen guten Erläuter-Text
  1. Ausgangslage in einem Satz: Was wird beobachtet?
  2. Voraussetzung nennen, z. B. „Die Zellmembran ist selektiv permeabel: …“
  3. Ursache mit Fachbegriff: „Die Außenlösung ist hypertonisch, das heißt …“
  4. Vorgang auf Teilchenebene: „Deshalb diffundieren netto mehr Wassermoleküle …“ – Verknüpfungswörter: weil, deshalb, dadurch, sodass.
  5. Folge für die Zelle oder das Gewebe: Plasmolyse, Turgor …
  6. Am Ende Rechtschreibung prüfen: Fachbegriffe richtig schreiben (Cytoplasma, Dictyosom, permeabel, hypertonisch).

Karteikarten: Fachbegriffe

Erkläre den Begriff zuerst im Kopf, dann tippe die Karte an.